Erziehungsmaßnahmen & Ordnungsmaßnahmen in Bayern:

Erziehungsmaßnahmen und Ordnungsmaßnahmen - zum Begriff:

Art. 86 BayEUG unterscheidet analog der Regelungen anderer Bundesländer zwischen "bloßen" Erziehungsmaßnahmen und Ordnungsmaßnahmen:

Umgangssprachlich verwendet man meist als Oberbegriff Ordnungsmaßnahme, woran ich mich folgend auch weitgehend halte.

Im einzelnen - Erziehungsmaßnahmen:

Erziehungsmaßnahmen, wie ein Tadel, Strafarbeiten, das Elterngespräch etc. sind auch in Bayern an der Tagesordnung und werden meist gar nicht bewußt wahrgenommen.

  • Dies heißt freilich nicht, daß man es einfach so hinnehmen sollte, wenn man ungerecht behandelt wird.
  • Oftmals sammeln Schulen nämlich solche Erziehungsmaßnahmen - mehr oder weniger - unbemerkt und irgendwann ergeht dann eine gravierende Ordnungsmaßnahme, in der das ganze Schuljahr (und oftmals noch weit entferntere Vorgänge) auf den Tisch kommen.

Es lohnt sich also rechtzeitig die Notbremse zu ziehen, wenn man bemerkt, daß ein Lehrer einen Schüler auf dem Kieker hat etc.

Für eine telefonische Erstberatung zu Ihrem konkreten Fall oder eine deutschlandweite Vertretung Ihrer Interessen kontaktieren Sie mich bitte direkt.

Für weitergehende Informationen zu Erziehungsmaßnahmen nutzen Sie bitte vorstehenden Link.

Im einzelnen - Ordnungsmaßnahmen:

Anders ist das Bewußtsein von Eltern und Schülern, wenn darüberhinausgehende Ordnungsmaßnahmen, wie Unterrichtsausschluss oder gar die Entlassung von der Schule (Schulausschluss) ausgesprochen werden.

  • Spätestens jetzt ist höchste Eile geboten, die Ordnungsmaßnahme sofort anzugreifen:
  • Der Widerspruch gegen Ordnungsmaßnahmen führt in Bayern nämlich nicht dazu, daß man zunächst weiterhin in die Schule gehen kann, da kraft Gesetzes die aufschiebende Wirkung von Widersprüchen aufgehoben wird.

Im Klartext heißt dies für effektiven Rechtsschutz Folgendes:

  • Primär sollte man immer den Versuch unternehmen, angekündigte Ordnungsmaßnahmen im Keim zu ersticken, was allerdings in der Praxis regelmäßig anwaltliche Unterstützung voraussetzt, da die Schulen Eltern meist nicht ernst nehmen. Bevor eine Ordnungsmaßnahme erlassen wird, kann man dies bei unberechtigten Maßnahmen oftmals noch verhindern, bzw. bei unverhältnismäßigen Maßnahmen auf ein angemessendes Maß zurückstutzen.
  • Ist eine Ordnungsmaßnahme bereits ergangen, so ist auch für mich ein Gespräch mit der Schule kaum noch möglich. In dieser Situation sind allenfalls noch Lösungen über die Schulämter oder ein Eilantrag beim Verwaltungsgericht denkbar.

Für eine telefonische Erstberatung zu Ihrem konkreten Fall oder eine deutschlandweite Vertretung Ihrer Interessen kontaktieren Sie mich deshhalb möglich frühzeitig.

Ordnungsmaßnahmen - Links zum Themenbereich:

Über die nachstehenden Links erhalten Sie ausführliche Informationen zum Themenbereich Ordnungsmaßnahmen in der Schule.